
Dr. Markus Schiller hat in Luft- und Raumfahrttechnik an der Technischen Universität München promoviert. Zwischen 2006 und 2015 war er bei der Sicherheits- und Raumfahrtberatung Schmucker Technologie in München tätig, wo er OSINT (Open Source Intelligence) zu Raketensystemen und -programmen durchführte, bevor dieser Begriff der breiten Öffentlichkeit bekannt wurde. 2010/2011 nahm er eine Stanton Nuclear Security Fellowship bei der RAND Corporation in Santa Monica, Kalifornien, an. Im Jahr 2015 gründete er ST Analytics, ein Unternehmen, das sich auf Raumfahrttechnologie, Sicherheit und Bedrohungsanalysen sowie – natürlich – Raketen und Raketensysteme, einschließlich Microlauncher und andere Raumfahrtanwendungen, spezialisiert hat. Zudem bietet er Expertenmeinungen zu New-Space-Start-ups an. Seit 2015 lehrt er jährlich über Raketen an der Universität der Bundeswehr in München ("Fernflugkörper", Masterstudiengang Ingenieure). Er ist Non-resident Fellow am Liechtenstein Institute der Princeton University, Mitglied des Advisory Boards der Missile Dialogue Initiative (MDI), Associate Senior Researcher bei SIPRI und unterstützt außerdem die Münchner Beratungsfirma AMDC bei Analysen zu Raketenbedrohungen und Raketenabwehr.
